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17.11.2009 Selbständige und Freiberufler mit InformationsnachholbedarfEine aktuelle Umfrage eines Finanzdienstleisters bescheinigt der großen Mehrheit der Selbständigen ein deutliches Informationsdefizit über die Möglichkeiten staatlicher Altersvorsorge. Demnach kennen sich Befragte zwischen 18 und 34 und diejenigen über 55 Jahren besonders schlecht mit der Materie aus, nur knapp 15% in diesen Altersgruppen sind informiert. Die 45- bis 54-jährigen sind zwar Spitzenreiter in Sachen Kenntnis der Riester- und Rürup-Rente, dennoch ist eine Quote von 28% mehr als dürftig. Entsprechend kann den Erhebungen nach jeder zweite Selbständige nicht beantworten, welche Altersvorsorge für ihn besser sei. Dabei kann Information bares Geld wert sein, denn mit der Riester- und Rürup-Rente wird private Altersvorsorge staatlich gefördert. Gerade die Rürup-Rente (Basis-Rente) empfiehlt sich dabei für Selbständige. Der Beitragszahler bestimmt weitgehend selbst, wann und wie viel eingezahlt werden soll. 68% der tatsächlichen Aufwendungen von maximal 20.000 Euro sind 2009 als Sonderausgaben abzugsfähig, für zusammen veranlagte Eheleute gilt entsprechend der doppelte Betrag. Durch jährliche Steigerung um 2 Prozentpunkte erreicht der Versicherte in 2025 dann die volle Summe. Ein früher Eintritt in die Basis-Rente hilft also auch früher Steuern zu sparen. |
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