Im Rahmen einer Forsa-Umfrage der Bank of Scotland wurde ersichtlich, dass die Bundesbürger durch die prekäre Lage an den Finanzmärkten verunsichert sind und für die nächsten zwölf Monate planen, ihr Sparverhalten entsprechend anzupassen. So planen 19 Prozent der Deutschen in 2012 weniger Rücklagen zu bilden, 63 Prozent hingegen wollen an ihrem Sparverhalten nichts ändern. Vor allem die Befragten der ostdeutschen Bundesländer gaben an, dass sie weniger sparen werden (24 Prozent) und damit deutlich mehr als bei ihren westdeutschen Mitbürgern (18 Prozent).
Insbesondere das aktuelle Niedrigzinsumfeld wird von fast einem Viertel der Umfrageteilnehmer als unattraktiv für Sparvorhaben angesehen. Darüber hinaus spielen jedoch unter anderem auch die Aussicht auf geringere Einnahmen in 2012 (19 Prozent), die Planung von größeren Anschaffungen (15 Prozent), sowie die Angst vor einer Inflation (16 Prozent) eine bedeutende Rolle beim Sparverhalten der Deutschen.