Seit 2003 befragt die Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach die Deutschen jährlich nach ihrer Einstellung zur privaten Altersvorsorge. In diesem Zeitraum ist der Anteil derjenigen, die planen, ihre Altersvorsorge zu verstärken, deutlich gesunken – von 49% auf mittlerweile nur noch 35% bei der letzten Befragung 2013. Diese Tendenz betrifft auch die Befragten, die ihre eigene Altersvorsorge eigentlich als unzureichend ansehen. So hat sich unter diesen der Anteil derjenigen, die ihre private Altersvorsorge nicht ausbauen wollen, in den vergangenen fünf Jahren von 16% auf 34% mehr als verdoppelt.

Noch immer unterschätzen viele Bundesbürger das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Das hat eine kürzlich veröffentlichte Studie des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Versicherers Swiss Life Deutschland ergeben. 1.500 Bundesbürger im Alter zwischen 16 und 60 Jahren waren zu ihrer Meinung über die Berufsunfähigkeitsversicherung befragt worden.

Fondspolicen – oder auch fondsgebundene Renten- bzw. Lebensversicherungen – sind in der privaten Altersvorsorge noch immer deutlich weniger verbreitet als „klassische“ Rentenversicherungen oder auch staatlich geförderte Produkte wie beispielsweise die Riester-Rente oder die Basis-Rente. Zu Unrecht, bieten sie doch auf lange Sicht – und die ist gerade bei der Altersvorsorge entscheidend – höhere Renditechancen als viele klassische Vorsorgeprodukte.

Bereits seit einigen Jahren reicht vielen Senioren ihre gesetzliche Rente nicht mehr aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Eine zusätzliche private Altersvorsorge ist daher nötig und sogar vom Gesetzgeber ausdrücklich gewünscht. Doch mit welcher Vorsorgelösung sollen konservative Anleger wie Rentner oder Pensionäre die erforderliche Versorgung sicherstellen? Eine den Lebensumständen angepasste Möglichkeit bietet die private Sofortrente, denn nur diese sichert gegen Einmalbeitrag das häufig unterschätzte „Langlebigkeitsrisiko“ ab. Das Produkt bietet somit unabhängig von Alter und Gesundheitszustand bis zum Lebensende eine garantierte und regelmäßige Rentenzahlung. Aber auch unter steuerlichen Gesichtspunkten ist eine Sofortrente attraktiv, da hierbei nur der Ertragsanteil besteuert wird.

Nur wenige Deutsche wissen, ob sie im Fall einer Pflegebedürftigkeit über eine ausreichende finanzielle Absicherung verfügen. Einer repräsentativen aktuellen Umfrage zufolge sind sich rund 70 Prozent der Deutschen diesbezüglich unsicher. Fast die Hälfte aller Bundesbürger weiß zudem nicht, dass es seit dem 1. Januar 2013 eine staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherung gibt.

Auch die übrigen Umfrageergebnisse fallen negativ aus. Lediglich rund 20 Prozent der Befragten vertrauen im Fall der Fälle auf die Unterstützung des Staats, während 78 Prozent davon ausgehen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreicht. Entsprechend gehen etwa 75 Prozent der Deutschen davon aus, dass sie eine dauerhafte Pflege in finanzielle Schwierigkeiten bringen wird.

Trotz des fehlenden Zutrauens in den Staat fehlt überraschenderweise ein ausgeprägtes Bewusstsein für eine diesbezügliche private Vorsorge. Denn über ein Drittel der Befragten halten eine private Pflegezusatzversicherung für verzichtbar. Dies ist allerdings offenbar auch der mangelhaften Informationspolitik geschuldet, denn 60 Prozent der Befragten bemängelten die angebotenen Informationen zur Absicherung für den Pflegefall.

Die ALTE LEIPZIGER bietet für Jungakademiker und Studenten ab sofort einen Berufsunfähigkeitsschutz der Superlative.

Die „Jungakademiker-Regelung“ erlaubt der Zielgruppe während der gesamten Laufzeit – auch im Falle eines Berufswechsels in einen risikoreicheren Beruf – eine Einstufung in die beste Berufsgruppe. Zudem locken attraktive Steuervorteile, der Aufbau einer zusätzlichen lebenslangen Altersrente sowie das Einsparen von Beiträgen in den ersten Jahren.

Unter die Regelung fallen Akademiker, die nach dem Studium einen Beruf der Berufsgruppe 1+ ausüben, sowie Studenten, deren Studiengang einen Zugang zu dieser Berufsgruppe zumindest gewährleistet. Dazu muss eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Kombination mit einer Rentenversicherung aus der ersten oder dritten Schicht innerhalb von zwei Jahren vor oder nach Abschluss eines Studiums abgeschlossen werden. Möglich ist zudem die Erhöhung der BU-Rente innerhalb der Ausbau- und Nachversicherungsgarantie, der Einschluss einer garantierten Rentensteigerung auf bis zu drei Prozent für den BU-Fall, eine beitragsfreie Dynamik von bis zu zehn Prozent sowie eine Absicherung der BU-Rente von jährlich mindestens 24.000 Euro.

Unter Umständen ist auch ein nachträglicher Erhalt der „Jungakademiker-Regelung“ möglich.

Bundestag und Bundesrat haben dem Entwurf des Altersvorsorge-Verbesserungsgesetzes zugestimmt. Das neue Gesetz soll Anfang Januar 2014 in Kraft treten.

Lediglich zwei Vorschläge wurden nachträglich gestrichen. So werden sich die steuerlich förderbaren Beiträge von Basis- und Rüruprenten im Rahmen des Sonderausgabenabzugs nicht wie geplant über die bereits bestehenden Grenzen von 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Zusammenveranlagte erhöhen. Beim Wohnriester bleibt die jährliche Verzinsung des Wohnförderkontos bei zwei Prozent bestehen und wird nicht wie geplant auf ein Prozent reduziert.

Das Verbesserungsgesetzt wartet jedoch mit einigen Neuheiten auf, die nach Intention des Gesetzgebers neue Anreize zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge schaffen sollen. Beispielsweise werden bei der Basisrente künftig auch Beiträge zu einer eigenständigen Absicherung der Berufsunfähigkeit bzw. verminderten Erwerbsfähigkeit im Rahmen der Basisversorgung begünstigt, sofern bei Eintritt eines Versicherungsfalls vor dem 67. Lebensjahr eine lebenslange Rente garantiert wird. Für Versicherungen verpflichtend wird zudem ein standardisiertes Produktinformationsblatt, das Verbraucher über die wesentlichen spezifischen Risiken informieren soll. Zudem gelten künftig sowohl für Riester- als auch für Basisrenten vom Gesetzgeber vorgegebene Kostenstrukturen, an denen sich die Tarifkalkulationen der Versicherer ausrichten müssen.

Beim Wohnriester ist im Rahmen der Entnahme des Altersvorsorge-Eigenheimbetrages per Januar 2014 ein Mindestentnahmebetrag in Höhe von 3.000 Euro bindend. Wird der Vertrag mit Teilkapitalauszahlungen belastet, so muss zumindest ein Restkapital in Höhe von 3.000 Euro verbleiben. Neu ist zudem, das dieser Eigenheimbetrag jederzeit zur Tilgung eines Darlehens verwendet werden kann, sofern dieses zur Anschaffung oder Herstellung einer selbstgenutzten Immobilie aufgenommen wird. Auch der behindertengerechte Umbau einer Wohnung kann durch den Altersvorsorge-Eigenheimbetrag realisiert werden, wenn zu diesem Zweck mindestens 20.000 Euro entnommen werden. Vorteilhaft für den Versicherten ist zudem die künftige Möglichkeit während der Auszahlungsphase jederzeit eine Auflösung des Wohnförderkontos zu verlangen, wobei dann eine sofortige volle Besteuerung fällig wird.

Das Bundesfinanzministerium hat kürzlich in einem öffentlichen Schreiben Präzisierungen der bisherigen Praxis sowie auch Neuerungen in Bezug auf die private und betriebliche Altersvorsorge publiziert. Dabei lassen sich einige wesentliche Punkte herausstellen.

So hält das Bundesfinanzministerium den Bezug von Altersversorgungsleistungen aus einer betrieblichen Altersversorgung vor Beendigung des Berufslebens nur noch aus Pensionsfonds, Pensionskassen sowie Direktversicherungen für statthaft. Leistungen aus Pensionszusagen und Unterstützungskassen würden dann nicht mehr anerkannt, entsprechend könnten Unterstützungskassen künftig nur noch Auszahlungen gegen die Vorlage eines Rentenbescheids der gesetzlichen Rentenversicherung leisten.

Ein Freibetrag auf die Beiträge für eine betriebliche Altersversorgung in Höhe von 1.800 Euro gemäß § 3 Nr. 63 EStG wird weiterhin sicher nur dann gewährt, wenn dies auf einer Neuzusage ab 2005 beruhte. Hatte ein Arbeitnehmer bereits vor 2005 eine betriebliche Altersvorsorge oder transferierte er diese zu einem neuen Arbeitgeber, so wird der Neuabschluss lediglich als Ergänzung der laufenden Altzusage angesehen. Dies hat zur Konsequenz, dass sich der Freibetrag auf 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung reduziert.

Auch hinsichtlich einer vorzeitigen Vertragsauflösung einer Direktversicherung nach §40b EStG konkretisierte das Bundesfinanzministerium seine Position. Eine vorzeitige Abfindung einer solchen Versicherung führt demnach, entgegen anderslautenden Gerüchten, nicht zu einer Rückabwicklung der Pauschalbesteuerung oder zu einer nachträglichen individuellen Besteuerung der Beiträge.

Die Volkswohl Bund Lebensversicherung erweitert ihr Fondsangebot um drei Vermögensverwaltungsfonds von Metzler.

In diesen Fonds sind insgesamt 92 Einzelfonds enthalten. Je nach Produktwahl werden jeweils bis zu 30, 50 oder 70 Prozent des Fondsvermögens in globalen Einzelaktien angelegt. Ergänzend wird in Rohstoffaktien, hochverzinsliche Anleihen, Schwellenländer-Anleihen, Unternehmensanleihen, Pfandbriefe sowie Staatsanleihen investiert.

Die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherungs AG erweitert ihre Produktpalette im Bereich der fondsgebundenen Rentenversicherungsprodukte.

Als neue Fondsanlagemöglichkeiten stehen ab sofort die Produkte Förder Renteinvest DWS Premium, Vorsorgeinvest Premium, Basis Renteinvest Premium, bAV Direktgarant Premium sowie das neuen DWS Premium Modell „Balance“ zur Auswahl.

Damit setzt die Zurich den erfolgreichen Einsatz von Rentenversicherungsprodukten in den Bereichen Basisrente, Riesterrente, betriebliche Altersvorsorge sowie in der privaten Rentenversicherung fort.

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