Riester-Rente - Funktionsweise
Der Kunde schließt einen sog. Riester-Vertrag ab, z B. bei einer Versicherung, in den er laufende Beiträge einzahlt. Mit In-Kraft-Treten des Alterseinkünftegesetzes zum 1.1.2005 wurden die Einzahlungsmodalitäten flexibilisiert, d. h. die Beiträge müssen nicht unbedingt regelmäßig eingezahlt werden, was aber dennoch zu empfehlen ist. Wer die volle staatliche Zulage erhalten möchte, muss mindestens 4 % seines Vorjahreseinkommens abzüglich der ihm zustehenden Zulage einzahlen, mindestens jedoch 60 Euro jährlich. Die Zulage besteht aus der Grund- (154 Euro) und der Kinderzulage (185 Euro pro Kind, für das Kindergeld gezahlt wird, bzw. 300 Euro für ab dem 1.1.2008 geborene Kinder). Bei Ehepaaren, bei denen nur eine Person förderberechtigt ist, kann der andere Ehepartner eine Zulage ohne eigene Beitragszahlung in Anspruch nehmen, sofern beide Ehepartner einen eigenen Riester-Vertrag abschließen. Ein einfaches Beispiel soll verdeutlichen, wie sich der Mindesteigenbeitrag berechnet:
Ehepaar, 2 Kinder Er ist Angestellter, Bruttogehalt: 40.000 € (2008); sie ist nicht berufstätig | 40.000 € · 4 % | = | 1600 € | | | | - | 154 € | (Grundzulage) | | | - | 154 € | (Grundzulage Ehefrau) | | | - | 185 € | (Kinderzulage Kind 1) | | | - | 300 € | (Kinderzulage Kind 2) | | Mindesteigenbeitrag: | | 807 € | pro Jahr (bzw. 67,25 € pro Monat) |
Zusätzlich zu der staatlichen Förderung durch die Zulagen kann sich eine weitere, indirekte Förderung im Rahmen des Sonderausgabenabzugs bei der Einkommensteuer ergeben (siehe "Steuerliche Behandlung"). Fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich Ihr persönliches Angebot für eine Riester-Rente an! Riester-Sparer können für den Fall ihres Todes vorsorgen, um Hinterbliebenen das Riester-Kapital und die staatliche Förderung zu vererben. Das Gesetz für die förderunschädliche Verwendung von Riester-Kapital sieht im Todesfall eines Förderberechtigten drei Möglichkeiten vor. Zum einen besteht … Weiterlesen Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) weist auf die falschen Ergebnisse der Riester-Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) hin. Die Berechnungen der Rendite der Riester-Rente durch das DIW wurden auf den Bruttobeiträgen, d.h. den Gesamtbeiträgen bestehend aus den Sparanteilen der Verbraucher … Weiterlesen Die Schuldenkrise und prekäre Lage an den Finanzmärkten bereitet vielen Anlegern Sorgen. Eine sichere Investition in die private Vorsorge ist laut dem Institut für Transparenz in der Altersvorsorge die Riester-Rente. Durch die zugesicherte Kapitalgarantie erhält jeder Inhaber eines zertifizierten Riester-Vertrages am … Weiterlesen Laut Bundesarbeitsministerium empfiehlt sich die Stellung eines Zulagenantrags für Riester-Verträge beim Vertragsanbieter bis zum Jahresende, um die staatlichen Zulagen zu erhalten. Möglich ist allerdings auch eine rückwirkende Antragstellung von bis zu maximal zwei Jahren. Entsprechend müssen alle Sparer, die … Weiterlesen Trotz Ferienzeit hielt die Nachfrage nach staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten auch im dritten Quartal 2011 an. Mit ca. 199.000 Neuverträgen erhöhte sich die Gesamtzahl an Riester-Verträgen damit per 30.09.2011 auf 14.997.000. Neben rund 84.000 Neuabschlüssen für Riester-Rentenversicherungen waren … Weiterlesen |