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Durchführungswege (5)
PensionsfondsPensionsfonds stellen den neuesten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge dar. Es handelt sich hierbei um rechtlich selbständige Versorgungsträger, die den Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen einräumen. Pensionsfonds unterliegen der Versicherungsaufsicht, aber dennoch nicht den strengen Restriktionen der herkömmlichen Lebens- und Rentenversicherung und können daher freier investieren. Die Beiträge hierfür können entweder vom Arbeitgeber oder durch Entgeltumwandlung aus dem Bruttolohn des Arbeitnehmers finanziert werden. Nachteilig wirkt sich aus, dass der Arbeitgeber PSV-Pflichtbeiträge zahlen muss. Zudem besteht keine Wahlfreiheit zwischen Kapitalabfindung oder Rente. Am Ende der Laufzeit ist nur eine Verrentung möglich. Vorteile für Arbeitnehmer- Sozialversicherungsfreiheit bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze West (derzeit 2.688 € pro Jahr)
- gute Renditechancen durch Freiheit in der Mittelanlage
- Riester-Förderung möglich
- Absicherung der Angehörigen möglich
Nachteile- begrenzte Steuerfreiheit der Aufwendungen
- höheres Ertragsrisiko
- nur Verrentung möglich
Vorteile für Arbeitgeber- Senkung von Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf Entgeltumwandlung mit Möglichkeit der Riester-Förderung wird umgesetzt
- Bilanzneutralität
Nachteile zurück
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Laut einer Umfrage der Generali Versicherungen und des F.A.Z.-Instituts unter Personalverantwortlichen bevorzugen deutsche Mittelständler (Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern) die rein arbeitnehmerfinanzierte Entgeltumwandlung bei der betrieblichen Altersvorsorge. Während 71 Prozent auf diese Form zurückgreifen, setzen … Weiterlesen Laut der Studie „Betriebliche Altersversorgung im Mittelstand“ des Marktforschungsinstituts forsa, in deren Rahmen 100 Personalverantwortliche mittelständischer deutscher Unternehmen befragt wurden, erhöht sich die Beteiligungsquote der Belegschaft an betrieblichen Altersvorsorgemodellen, je aktiver das Management … Weiterlesen Laut einer repräsentativen Umfrage des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung betreiben weniger als fünf Prozent der deutschen Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro betriebliche Altersvorsorge. Zwar wird diese Form der Altersvorsorge auch von Geringverdienern als wichtiger … Weiterlesen Die Deutsche Bank gibt bekannt, dass Beschäftigte und Arbeitgeber im Jahr 2011 elf Prozent mehr Beiträge über die betriebliche Altervorsorge (bAV) angespart haben als im Vorjahr. Eine Befragung der Deutschen Bank kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass 74 Prozent der Beschäftigten in großen Unternehmen … Weiterlesen Der Entscheid des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hinsichtlich zukünftiger Unisex-Tarife bei Versicherungen gilt nur für private Versicherungsverträge. In der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) ist auch weiterhin eine Differenzierung zwischen den Geschlechtern mit entsprechend unterschiedlicher Leistungshöhe … Weiterlesen |
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