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Durchführungswege (1)

Für die betriebliche Altersvorsorge gibt es fünf verschiedene Durchführungswege, die nachfolgend kurz beschrieben werden:

Pensionskasse

Pensionskassen sind rechtlich selbständige Unternehmen, die den Arbeitnehmern und deren Hinterbliebenen einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen garantieren

Im Vordergrund steht eine kontinuierliche und sichere Rendite. Pensionskassen unterliegen der staatlichen Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Beiträge können entweder vom Arbeitgeber oder durch Entgeltumwandlung aus dem Bruttolohn des Arbeitnehmers finanziert werden.

Da die Arbeitnehmer einen direkten Anspruch gegen die Pensionskasse haben, muss der Arbeitgeber keine PSV-Beiträge bezahlen.

Vorteile für Arbeitnehmer

  • Steuerfreiheit der Beiträge bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze West (derzeit 2.688 € pro Jahr)
  • Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Absicherung der Angehörigen möglich
  • sichere Kapitalanlage
  • Wahl zwischen Kapitalabfindung oder lebenslanger Rente
  • Riesterförderung möglich
  • Fortführung nach Arbeitgeberwechsel möglich

Nachteile

  • keine freie Wahl der Kapitalanlage
  • begrenzte steuerfreie Beitragshöhe

Vorteile für Arbeitgeber

  • Senkung von Lohnnebenkosten
  • kein Versorgungsrisiko, da sich die Ansprüche unmittelbar gegen die Pensionskasse richten
  • Bilanzneutralität
  • Rechtsanspruch des Arbeitnehmers mit Möglichkeit der Riesterförderung wird umgesetzt
  • keine PSV-Beitragspflicht

Nachteile

  • nicht alle Pensionskassen bieten eine Riesterförderung an


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Entgeltumwandlung bei der betrieblichen Altersvorsorge im Mittelstand auf dem Vormarsch

20.04.2012
Laut einer Umfrage der Generali Versicherungen und des F.A.Z.-Instituts unter Personalverantwortlichen bevorzugen deutsche Mittelständler (Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern) die rein arbeitnehmerfinanzierte Entgeltumwandlung bei der betrieblichen Altersvorsorge. Während 71 Prozent auf diese Form zurückgreifen, setzen … Weiterlesen

Unternehmensführung beeinflusst den Erfolg der betrieblichen Altersvorsorge im Mittelstand

26.03.2012
Laut der Studie „Betriebliche Altersversorgung im Mittelstand“ des Marktforschungsinstituts forsa, in deren Rahmen 100 Personalverantwortliche mittelständischer deutscher Unternehmen befragt wurden, erhöht sich die Beteiligungsquote der Belegschaft an betrieblichen Altersvorsorgemodellen, je aktiver das Management … Weiterlesen

Geringverdiener verkennen betriebliche Altersvorsorge

24.02.2012
Laut einer repräsentativen Umfrage des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung betreiben weniger als fünf Prozent der deutschen Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro betriebliche Altersvorsorge. Zwar wird diese Form der Altersvorsorge auch von Geringverdienern als wichtiger … Weiterlesen

Betriebliche Altersvorsorge gewinnt an Bedeutung

30.01.2012
Die Deutsche Bank gibt bekannt, dass Beschäftigte und Arbeitgeber im Jahr 2011 elf Prozent mehr Beiträge über die betriebliche Altervorsorge (bAV) angespart haben als im Vorjahr. Eine Befragung der Deutschen Bank kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass 74 Prozent der Beschäftigten in großen Unternehmen … Weiterlesen

Keine Unisex-Tarife in der betrieblichen Altersvorsorge

18.01.2012
Der Entscheid des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hinsichtlich zukünftiger Unisex-Tarife bei Versicherungen gilt nur für private Versicherungsverträge. In der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) ist auch weiterhin eine Differenzierung zwischen den Geschlechtern mit entsprechend unterschiedlicher Leistungshöhe … Weiterlesen
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